Werbeverbote

Werbetreibende müssen bei einigen Branchen Verbote beachten,zum Beispiel bei Tabakwaren, Alkohol, Lebensmitteln, Süßigkeiten, Autos und Arzneimitteln.

Im Fall von alkoholischen Getränken ist Werbung grundsätzlich erlaubt. In der TV- und Radiowerbung gelten allerdings bestimmte gesetzliche Beschränkungen, etwa das ORF-Gesetz. Der Österreichische Werberat tritt dafür ein, dass Werbung für Alkohol nicht als Aufforderung zum Alkoholmissbrauch oder als Anreiz zum übermäßigen Konsum missverstanden werden soll. Außerdem soll sie sich nicht an Kinder richten oder den Eindruck erwecken, Alkoholkonsum habe therapeutische Wirkungen und könne mithelfen, private und soziale Probleme zu lösen.

Im Fall von Werbung für Autos müssen Informationen über den offiziellen Kraftstoffverbrauch und die offiziellen CO2-Emissionen gut leserlich und nicht weniger hervorgehoben als der Hauptteil der Werbebotschaft dargestellt sein. Details regelt das Personenkraftwagen-Verbraucherinformationsgesetz.

Bei Tabak herrscht in Österreich – bis auf wenige Ausnahmen – ein absolutes Werbe- und Sponsoringverbot. Dabei definiert sich Tabakwerbung als jede Form der kommerziellen Kommunikation mit dem Ziel oder der direkten oder indirekten Wirkung, den Verkauf eines Tabakerzeugnisses zu fördern. Im Rundfunk ist Tabakwerbung strikt verboten.

Die erwähnten Ausnahmen gelten beispielsweise für Tabaktrafikanten. Hier ist an der Außenseite und im Inneren des Trafiklokals Werbung gestattet; allerdings nur unter der Bedingung, dass ein deutlich lesbarer Warnhinweis zur Gesundheitsschädlichkeit angebracht ist. Beispielhafte Hinweise sind „Rauchen verursacht tödlichen Lungenkrebs“ oder „Rauchen in der Schwangerschaft schadet Ihrem Kind.“

Details zu den einzelnen Branchen und der jeweiligen Gesetzeslage im Wortlaut finden Sie hier.


Werbeverbote in Europa

Auf EU-Ebene steht eine Harmonisierung der national unterschiedlichen Vorschriften im Werberecht immer wieder zur Diskussion; ebenso eine Erweiterung der
Werberestriktionen. Einen guten Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion bietet diese Zusammenfassung, die auf der Homepage des Zentralverbandes der Deutschen Werbewirtschaft zum Download bereitsteht.

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Selbstbeschränkung

Weitere Informationen dazu finden Sie auf www.werberat.at (österreichische Ebene) sowie auf www.easa-alliance.org (europäische Ebene).