14 neue Medienfachleute in Ausbildung

In der Landesberufsschule in Bregenz starteten aktuell 14 junge Leute ihre Lehre zur Medienfachfrau oder zum Medienfachmann. FG-Obmann Martin Dechant und FG-Geschäftsführerin Sibylle Drexel begrüßten die jungen Leute direkt in der Berufsschule und wünschten viel Erfolg für die neue Ausbildung.

Mehrere Jahre lang engagierten sich Vertreter der Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation ringsum Obmann Martin Dechant (ikp) intensiv für neue Ausbildungswege und die Beschulung unserer Lehrlinge in Vorarlberg. Bei der Ausbildungsoffensive im vergangenen Herbst konnten bereits stolz Ergebnisse aus den erfolgreichen Verhandlungen mit der Schulbehörde präsentiert werden. Statt zum Blockunterricht nach Salzburg geht es für die Lehrlinge unserer Branche seit vergangener Woche nun einmal wöchentlich in die LBS II nach Bregenz.  

Steigende Lehrlingszahlen
„14 Lehrlinge sind ein neuer Höchststand - das ist grandios!“, zeigt sich Martin Dechant begeistert: Trotz Corona haben sich mehr Betriebe denn je dazu entschieden, eigene Fachkräfte auszubilden. „Wir sind optimistisch, dass wir diese Zahl halten und auch noch steigern können. Die 14 neuen Lehrlinge zeigen jedenfalls bereits den Bedarf der vorhanden war. Gut ausgebildeter Nachwuchs ist ein Gewinn für jede Branche, wir benötigen die Fachkräfte hier im Land bei uns.“

Eigene Medienklasse in Aussicht
Direktor Ing. Markus Nesensohn ergänzt: „Wir hatten mit vier bis acht Lehrlingen gerechnet und hätten diese in betriebswirtschaftlichen Fächern gemeinsam mit anderen unterrichtet. Nun sieht es so aus, dass wir sogar eine eigene Klasse bekommen. Aktuell ist noch ein Schüler in Quarantäne und in Abklärung – ab 15 Schülerinnen und Schülern ist eine eigene Medienfachmann|fachfrau-Klasse sicher. In den nächsten Tagen wissen wir Bescheid.“

Industrie setzt auf neue Lehrberufe
Martin Dechant: „Höchst erfreulich ist auch, dass die Industrie damit beginnt in unserem Beruf auszubilden. Im Moment ist das die ALPLA, die kompetente Fachleute für ihre Marketingabteilung in diesem Berufsbild ausbilden lässt.“ Auch Direktor Markus Nesensohn sieht großes Potenzial in der Industrie: „Der Markt gibt hier noch sehr viel her. Die im eigenen Unternehmen ausgebildeten Medienfachleute könnten als Bindeglied zwischen Betrieb und Druckereien/Medien fungieren.“

Weitere Ausbildungsbetriebe gesucht
Noch gibt es weit mehr interessierte junge Menschen, die eine Ausbildung in unserer Branche antreten möchten, als Unternehmen, die diese anbieten. „Die Möglichkeit der Beschulung in Vorarlberg ist das Ergebnis eines langjährigen, intensiven Prozesses, der von der Fachgruppe initiiert und betrieben wurde. Wir sind sehr froh, unseren Betrieben damit nun auch verbesserte Rahmenbedingungen zur Lehrausbildung bieten zu können“, erklärt Martin Dechant.

Topmoderne Inhalte

Die Voraussetzungen für die Ausbildung junger Menschen in der Kreativbranche wurden maßgeblich verbessert, die Inhalte der Lehrberufe Medienfachmann/Medienfachfrau komplett modernisiert. Damit wurde auf Markterfordernisse, den Agenturalltag und die Digitalisierung reagiert. Die bisherigen drei Einzellehrberufe wurden in ein Modell mit vier Kompetenzschwerpunkten umgewandelt.

Die neuen Schwerpunkte sind

- Agenturdienstleistungen
- Grafik, Print, Publishing und audiovisuelle Medien
- Online-Marketing
- Webdevelopment und audiovisuelle Medien

(mehr über die vier Schwerpunkte  hier)