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7ter Österreichischer Kreativwirtschaftsbericht Schwerpunkt Crossover-Effekte und Innovation

Der Siebente Österreichische Kreativwirtschaftsbericht der Kreativ-wirtschaft Austria der WKÖ wurde im Rahmen der Kreativwirtschafts-strategie für Österreich des BMWFW erstellt und bestätigt die starken Verflechtungen innerhalb der Kreativwirtschaft und mit anderen Wirtschaftszweigen.

Der Bericht dokumentiert die Rolle dieser Unternehmen als Schlüsselfaktor für die Dynamisierung unserer Wirtschaft. Mit dem Schwerpunkt „Innovation und Crossover-Effekte der Kreativwirtschaft“ setzt der Siebente Österreichische Kreativ-wirtschaftsbericht insbesondere mit dem der volkswirtschaftlichen Analyse zugrunde gelegten Satellitenkonto neue Maßstäbe bei der Messung und Analyse der Wirkungen, die von der Kreativwirtschaft ausgehen.

„Unsere Kreativwirtschaftsunternehmen sind Treiber des digitalen Wandels, internationale Visitenkarten für den Wirtschaftsstandort  und Innovatoren für andere Wirtschaftsbereiche. Damit leisten unsere Kreativen einen wertvollen Beitrag, um Österreich als Innovation Leader zu positionieren“, betonte Staatssekretär Harald Mahrer.

Martha Schultz, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Österreichs, wies auf den immensen Brückenschlag zu anderen Wirtschaftsbereichen hin, der von der Kreativwirtschaft ausgeht und der dazu beiträgt, dass die Kreativszene im Gegensatz zu anderen Branchen sehr robust wächst. „40 Prozent der Kreativen unterstützen andere Unternehmen bei Innovationen, für rund ein Drittel ist die Innovationsaktivität für ihre Kunden sogar das vorrangige Geschäftsmodell“, so Schultz.

Gerin Trautenberger, der Vorsitzende der Kreativwirtschaft Austria (KAT) betont: „Wer Kreativ-wirtschaft sagt, meint junge, dynamisch wachsende, innovative Unternehmen, quasi die Avantgarde der heimischen Wirtschaft. Das belegt der nun Siebente Kreativwirtschaftsbericht der ausweist, dass inzwischen jedes zehnte Unternehmen der Kreativbranche zuzurechnen ist“. Die Kreativwirtschaft habe nachweisbare Crossover-Effekte auf andere Bereiche, die sich die Kreativ- und Innovationsleistungen zukaufen und damit den eigenen Unternehmenserfolg steigern. „Daran müssen wir weiterarbeiten, diese transformative Kanäle besser darstellen und sie weiter professionalisieren. Mit der Kreativwirtschaftsstrategie sind wir hier sicher auf dem richtigen Weg“, so Trautenberger.