clavis mit zwei Kundenprojekten für Staatspreis PR nominiert

Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort verleiht heuer zum 38. Mal den Staatspreis Public Relations. Aus insgesamt 77 Einreichungen wurde kürzlich die Shortlist mit den jeweils drei Bestplatzierten in fünf Kategorien veröffentlicht – darunter der Winterkodex Vorarlberg und die Kampagne „Weil es Zeit ist: Gemeinsam gegen psychische Gewalt an Frauen“. Beide Projekte wurden von clavis Kommunikationsberatung konzipiert und umgesetzt.

Gleich zwei Mal zum Staatspreis nominiert zu sein, ist eine schöne Auszeichnung für das clavis-Team: „Wir sind auf beide Kommunikationsprojekte sehr stolz, denn sie haben ihre Wirkung unter Beweis stellen können. Zudem leisten sie einen gesellschaftlich wichtigen Beitrag", zeigt sich clavis-Geschäftsführer Dieter Bitschnau erfreut.

Psychische Gewalt erkennen und benennen
Gewalt an Frauen gehört zu den Themen, die in Österreich 2021 – leider – omnipräsent waren. Neben körperlichen Übergriffen erleben 40 Prozent aller Frauen psychische Gewalt, die in Form von Abwertung oder Demütigung, Missachtung oder offenen Drohungen auftritt. Gleichzeitig wird die Gewalt oft nicht als solche wahrgenommen oder gesellschaftlich sogar geduldet, was dazu führen kann, dass Betroffene mit ihrer Situation allein gelassen werden. Die Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, stand deshalb im Zentrum der Kampagne „Weil es Zeit ist“ des Vorarlberger Fraueninformationszentrums femail: Um sowohl Opfer von psychischer Gewalt als auch eine große Bandbreite an Menschen zu erreichen, fand der Schwerpunkt der Kommunikation in den sozialen Medien statt. Während der mehrmonatigen Laufzeit der Kampagne im vergangenen Frühsommer kam es im Beratungszentrum in Feldkirch zu einem deutlich spürbaren Anstieg an Anfragen. Frauen „haben selbst erkannt, dass sie von psychischer Gewalt betroffen sind und waren ermutigt, dies auch in klare Worte zu fassen“, resümiert die Projekt-Initiatorin Lea Putz-Erath von femail den Erfolg von „Weil es Zeit ist“.

Sicher durch den Corona-Winter mit gemeinsamen Kodex
Die Corona-Pandemie stellte die Vorarlberger Tourismuswirtschaft in Vorbereitung auf die Wintersaison 2020/21 vor große Herausforderungen, besonders weil in der öffentlichen Wahrnehmung der Skitourismus maßgeblich zur Verbreitung des Virus beigetragen hat. Eine vor Projektbeginn von clavis durchgeführte Umfrage ergab, dass für 80 Prozent der Gäste ein erkennbares und abgestimmtes Corona-Sicherheitskonzept bei der Wahl der Urlaubsdestination ausschlaggebend ist. Auf dieser Basis erarbeitete Vorarlberg als erstes Bundesland bereits im Herbst 2020 einen destinationsübergreifenden Winterkodex. Die Maßnahmen mussten nach außen, aber auch nach innen wirken. Um größtmögliche Mitwirkung und entsprechendes Engagement zu erreichen, wurde bei einem „Wintergipfel“ bereits im September der Dialog mit den touristischen Stakeholdern gesucht. Die insgesamt mehr als 20 Maßnahmen des Winterkodex umfassten den gesamten Weg des Gastes in seiner Destination und reichten von einer Corona-Stornoversicherung über Vorlagen für Hygiene- und Präventionskonzepte bis zum e-Learning-Angebot in neun Sprachen, um die Mitarbeitenden mit den geltenden Regeln vertraut zu machen. Das Erfolgskonzept geht im kommenden Winter in die Verlängerung. „Der Winterkodex wird heuer seinen Teil dazu beitragen, dass es 'Sicher ein guter Winter' wird“, ist Tourismus-Landesrat Christian Gantner überzeugt.