Fusonic entwickelte Videotelefonie-App für Vorarlberger Pflegeheime

Mittels intuitiver App in nur drei Schritten zur Videotelefonie mit Angehörigen? Das geht ab jetzt! Seit rund zwei Wochen ist die von Fusonic gemeinsam mit dem Haus Klosterreben (Sozialzentrum Rankweil) entwickelte Lösung im Einsatz – kostenlos für alle Pflege- und Seniorenheime in Vorarlberg.

Was in Rekordzeit und aus dem Beweggrund der aktuellen Corona-Krise entstanden ist, soll aber vor allem eines haben: Bestand für die Zukunft.

Mit den liebsten Angehörigen in Alters- und Pflegeheimen in stetigem Kontakt bleiben zu können, ist nicht nur in Zeiten von Corona ein großes Thema. Auch darüber hinaus gibt es viele  Gründe, warum ein persönlicher Kontakt nicht möglich ist - Familienangehörige im Ausland, oder Mobilitäts- oder gesundheitliche Gründe. Matthias Burtscher, CEO von Fusonic in Götzis, hat sich mit seinem Team und in Zusammenarbeit mit dem Haus Klosterreben (Sozialzentrum Rankweil) dieser Thematik angenommen. Das Ergebnis: Eine in Rekordzeit entwickelte und für Vorarlberger Pflege- und Seniorenheime kostenlose App, mit der Angehörige sehr einfach mittels Videochat persönlichen Kontakt zu ihren Liebsten halten können.

Terminkoordination und Videotelefonie in Kombination

Der Vorteil der App liegt in ihrer einfachen, intuitiven Bedienung. Es werden alle Schritte erklärt. Deshalb ist sie auch für Nutzer, die keinerlei technische Vorkenntnisse haben, gut geeignet. Der größte Benefit für das Pflegepersonal: die Mitarbeiter müssen im Vorfeld weder Termine koordinieren, noch die Videotelefonie erklären. Sie bringen einfach Tablet, Notebook oder Smartphone zum Bewohner und schon geht’s los mit der Videotelefonie. Im Hintergrund erstellt die Fusonic App zudem einen Terminplan für den Videochat. Dadurch reduziert sich die Organisationsarbeit für das Pflegepersonal auf ein Minimum und der gemeinsamen Zeit steht nichts mehr im Weg”.

Erstes Feedback von Pflegeheimen durchwegs positiv

Dass die App von Fusonic das gewünschte Ergebnis – nämlich eine erhebliche Erleichterung des Aufwandes für die Terminkoordination sowie eine leichtere Videotelefonie ohne technisches Vorwissen – bringt, zeigt nicht nur das Beispiel von Haus Klosterreben in Rankweil, in dem das Tool bereits erfolgreich in Betrieb ist. Seit Mitte April ist die App von Fusonic im Haus Klosterreben im Sozialzentrum Rankweil im Einsatz.  Mit Erfolg: Bis jetzt wurden in rund einer Woche 15 Video-Telefonate bei 80 Bewohnern geführt. Mittlerweile ist die App in fünf Pflegeheimen und drei betreuten Wohngemeinschaften in Rankweil, Röthis, Weiler und Dornbirn im Einsatz.

Wie es zu der App-Idee kam

“Als die Corona-Krise losging, war uns klar: Wir wollen konkret helfen. Das 7köpfige Team hat sich in einem internen „Fusonic Mega-Hackathon“ zusammengesetzt und die Köpfe rauchen lassen. Wir wollten unsere Fähigkeiten einsetzen, um etwas zur Bewältigung der Corona-Krise beizutragen. Mit dabei waren Projektleiter, Designer und Entwickler”, erklärt Matthias Burtscher, CEO von Fusonic. “Aufgrund des aktuellen Themas der Besuchsbeschränkungen in einem so sensiblen, menschlichen Bereich wie Pflege- und Seniorenheime war für uns klar: Wir bauen eine App, die das für beide Seiten – also für Bewohner und Pflegepersonal –  ganz einfach löst.”

Von Intuition in Richtung Zukunft: App-Lösung für Nah und Fern

“Die App ist laut Rückmeldungen sehr einfach verständlich, die Anleitung in drei Schritten istselbsterklärend. Das stimmt uns sehr positiv und wir würden uns freuen, wenn noch mehr Pflegeheime im Land unseren kostenlosen App-Service nutzen würden”. Als kürzlich beim Einsatz der App sogar die Anfrage von einem Verwandten mit einer internationalen Handynummer kam, war für Matthias Burtscher von Fusonic klar: Videotelefonie in Pflegeheimen ist nicht nur aufgrund der Corona-Krise ein Thema. “Wir sehen, dass unsere App dauerhaft etwas verändern kann und für jeden nutzbar ist, um Familie und Freunde mittels Videotelefonie zu sehen. Und vor allem für das Pflegepersonal den Aufwand auf ein Minimum reduziert, da der online Terminkalender alles sozusagen von selbst managt”, so Burtscher abschließend.