Informationen zur Grundumlage 2020

Die Corona-Krise hat auch unsere Branche getroffen. Kunden haben Projekte gestoppt oder verschoben, was für alle Unternehmen eine Herausforderung darstellt. Im Frühjahr wurde als eine der ersten Maßnahmen die Grundumlage bis zum Herbst ausgesetzt. Nun besteht die Möglichkeit, bei Ausfällen die Grundumlage zu reduzieren.

Ein Rückblick ins Frühjahr: Als eine der ersten Maßnahmen für in Not geratene Unternehmen wurde zu Beginn der Krise als wichtige Maßnahme die Grundumlage bis zum Herbst ausgesetzt. Eine weitere, ebenso wichtige Maßnahme war die Beratungstätigkeit der Fachgruppe. Allein im Fachgruppenbüro wurden in der Zeit von März bis Juni mehr als 1000 (!) Beratungsanfragen bearbeitet und beantwortet. Sibylle Drexel und Eda Yildirim standen und stehen im Fachgruppenbüro nach wie vor für sämtliche Fragen im Zusammenhang zu Corona oder Förderanträgen zur Verfügung. Das gilt auch für die WKV-Servicestelle für alle Steuer- oder Rechtsfragen. Auch diese Services sind für Mitglieder kostenlos bzw. in der Grundumlage integriert.

Vorschreibung im September

Mit Anfang September ergeht nun die jährliche Vorschreibung zur Grundumlage. Damit werden nicht nur Aktivitäten der Fachgruppe, sondern u.a. auch Büro- und Personalkosten gedeckt. Der Fachgruppenvorstand hat viele Gespräche mit KollegInnen geführt. Diese geben Hoffnung auf Besserung. Ein erheblicher Teil der Kunden setzt wieder auf verstärkte Marktpräsenz und fragt die Dienste der Kommunikationswirtschaft wieder nach. Allerdings ist bekannt, dass nicht alle Mitglieder ihre Geschäftstätigkeit wieder in vollem Umfang - teilweise sogar noch gar nicht - aufnehmen konnten. Deshalb wurde nach einer Möglichkeit gesucht, bei entsprechender Lage die Grundumlage zu reduzieren.

Stufenweise Reduktion möglich

Allen jenen die im heurigen Jahr - von März bis Ende August - entsprechende Ausfälle zu verzeichnen haben, wird mit einer Stufenregelung entgegengekommen. Für Unternehmen, die bis zu 25 % weniger Umsatz aufweisen reduziert sich der Beitrag um 25 %, bei Umsatzverlust von 50 % um 50 %. Unternehmen, welche mehr als 75 % Umsatzverlust verzeichnen werden für das laufende Jahr von der Grundumlage befreit. Die Information wie man zur Reduktion oder Befreiung kommt, liegt direkt der Grundumlagen-Vorschreibung bei. Die Fachgruppe hofft, mit dieser ersten von weiteren Initiativen die Branche unterstützen zu können.