Martin Dechant: „Punktgenau und zur rechten Zeit“

„Restart your Business hat unsere Erwartungen übertroffen und das gleich in mehrfacher Hinsicht,“ so das Fazit aus Sicht des Fachgruppenobmanns Martin Dechant. „Zum einen hat es in unserer Fachgruppe noch nie eine solche Initiative gegeben und zum anderen war es zu Beginn überhaupt nicht klar, wie Land und Wirtschaftskammer auf die Idee nach Unterstützung für unsere Betriebe reagieren würden“.

Alltäglich war die Idee tatsächlich nicht. Denn immerhin machten Landesrat Marco Tittler und Wirtschafskammerpräsident Hans-Peter Metzler für das Anliegen der beiden Fachgruppen Werbung und Marktkommunikation und UBIT entsprechende Fördermittel locker. Aber so einfach wie das im Nachhinein klingt war es natürlich nicht. Martin Dechant: „Zu Beginn der Pandemie war es für uns relativ schnell klar, dass sehr, sehr viele unserer Mitglieder überproportional von der sich anbahnenden Auftragsflaute betroffen sein werden. Ausfälle bis 100 Prozent waren dabei keine Seltenheit.“

Arbeit für mehr als 3.000 Menschen
Gerade für eine Branche kleiner und kleinster Unternehmen besteht die Gefahr, dass ihre Probleme in der Öffentlichkeit kaum Beachtung finden. Zusammengenommen beschäftigen beide Fachgruppen jedoch mehr als 3.000 Menschen. Genau deswegen entschloss man sich, den direkten Weg zu gehen. Mit Erfolg, wie sich zeigt.

Verständnis bei Land und Wirtschaftskammer
In intensiven Gesprächen mit Wirtschaftskammer und Land konnte schnell klar gemacht werden, dass die Situation für viele gesunde Unternehmen tatsächlich existenzbedrohend ist, eine Förderung für Neugeschäfte vielen Betriebe aber wieder „auf die Beine helfen“ würde. Martin Dechant: „Mit unserer Initiative haben wir genau ins Schwarze getroffen. Wir konnten hunderte Projekte initiieren, die sonst ziemlich sicher nicht realisiert worden wären. Ein echter Mehrwert für die Branche, aber vor allem auch die Vorarlberger Wirtschaft, die feinste Kreativarbeit erhalten hat.“

Wirtschaftskammer bewährt sich in der Krise
„Restart your Business“ habe jedoch auch aufgezeigt, wie wichtig die Wirtschaftskammer als Unterstützung für die Betriebe einerseits und die Kooperation zwischen einzelnen Fachgruppen andererseits sei. „Das sollten wir nicht vergessen“, so der Fachgruppenobmann abschließend.