studio spitzar erhält Joseph Binder Award 2018 in Gold

Das studio spitzar wurde kürzlich mit dem internationalen Grafikdesign- und Illustrations-Preis Joseph Binder Award 2018 ausgezeichnet. Für das visuelle Konzept „Macht Spiele!“ für den Spielplan 2017/18 des Vorarlberger Landestheaters erhielt das Dornbirner Design-Büro die Auszeichnung in der Kategorie „Werbeillustration“ in Gold.

Rund 300 Gäste aus der heimischen und internationalen Design-Szene fanden sich Anfang November im Museumsquartier Wien zur Verleihung des Joseph Binder Awards 2018 ein. Unter den Prämierten: Das studio spitzar aus Dornbirn. Creative Director und Inhaber Marco Spitzar konnte für das visuelle Konzept „Macht Spiele!“ für den Spielplan 2017/18 des Vorarlberger Landestheaters den Award in der Kategorie „Werbeillustration“ in Gold entgegennehmen. „Der Joseph Binder Award ist einer der angesehensten Preise in der Österreichischen Design-Szene. Nur Projekte von hoher künstlerischer Qualität werden ausgezeichnet“, freut sich Marco Spitzar über den Award. „Die Jury hat dieses Jahr sehr streng bewertet und die begehrteste Trophäe in ‚Gold‘ bei 13 Kategorien nur insgesamt acht Mal vergeben. Da ehrt es uns besonders, unter den Preisträgern zu sein. Eine große Überraschung ist es für uns auch, dass wir 2018 als einzige Vorarlberger für den Preis nominiert und ausgezeichnet wurden.“

Außergewöhnliche „Klebetechnik“
Das prämierte Projekt „Macht Spiele!“ zeigt zehn Motive zu den Theaterstücken der Spielzeit 2017/18 des Landestheaters Vorarlberg. „Nach langjähriger Zusammenarbeit mit dem Vorarlberger Landestheater haben wir für das vergangene Programm als Hauptthema das Spannungsfeld zwischen Macht und Spiel, männlich und weiblich, sowie groß und klein gestalterisch aufgearbeitet“, erläutert Spitzar. „Macht Spiele!“ zeichnet sich vor allem durch die angewandte „Klebetechnik“ aus. Dafür wird eine Schicht transparenten Klebstoffs flächig auf die Bilder aufgetragen, wodurch die Motive erhaben wirken und ihr Erscheinungsbild an Bernstein erinnert. Marco Spitzar benutzt dafür den handelsüblichen, flüssigen UHU Alleskleber aus der „Flinken Flasche“. Diese außergewöhnliche Herangehensweise würdigte auch die Jury: „Hier ist es gelungen, mit einer eigenständigen Illustrationstechnik herausragende Theaterplakate zu gestalten. Die stimmungsvollen Illustrationen, deren Leerraum Funktion hat, sind kompositionell ausgezeichnet gelöst. Trotz der narrativen Herangehensweise bleibt das Geheimnis dieser Bilder gewahrt.“

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