„Universum History – Vorarlberg, Tor zum Westen“

Die neue Folge Universum History mit dem Titel „Vorarlberg, Tor zum Westen“ wird heute, Dienstag, 12. Dezember 2017 um 21.05 Uhr im ORF ausgestrahlt. Die Regisseure Reinhold Bilgeri und Markus Barnay erzählen darin die bewegende Geschichte der Familie Juen – vom Ende der Habsburger Monarchie bis in die Gegenwart.

Das Filmwerk Vorarlberg schreibt dazu in seiner Pressemitteilung: Hinter den Kulissen arbeitete dabei eine ganze Reihe erfahrener Filmemacher aus Vorarlberg an dieser Produktion. Möglich gemacht hat das unter anderem das Netzwerk vom Filmwerk Vorarlberg. Zum Filmwerk Vorarlberg, einem Projekt der Wirtschaftskammer Vorarlberg, zählen 20 Top-Unternehmen aus der Film- und Musikwirtschaft. Ziel des Netzwerks ist es, gemeinsam weiterzudenken und miteinander etwas zu bewegen.

Reinhold Bilgeri, der nicht nur Regisseur der Spielszenen, sondern auch Produzent des gesamten Filmes war, hat für die Umsetzung der „Universum History“-Folge auf dieses weitläufige Netzwerk zurückgegriffen.

Unterschiedliche Personen und Firmen federführend in der Ausführung
Filmwerk Mitglied Thomas Ilg ist sowohl leitender Kameramann des Dokumentarfilmteils, als auch verantwortlich für den Filmschnitt und die Abwicklung der Postproduktion. Es ist quasi eine „Heimkehr“ nach Vorarlberg – hat er in den letzten Jahren doch hauptsächlich internationale Kinofilme und Werbeproduktionen geschnitten. „Tor zum Westen“ ist bereits die zweite Zusammenarbeit zwischen ihm und Reinhold Bilgeri. Ilg trug bereits 2010 die Verantwortung für den Schnitt von Bilgeris Erfolgsfilm „Der Atem des Himmels“.
Federführend in der Tonarbeit – vom ersten Interview bis zum Endmischung – war mit Bernhard Belej vom Tonzoo Studio ein weiteres Filmwerk Mitgliedsunternehmen.
Thomas Fenkart ist Experte für Farbgestaltung im Film. Er leitet eines der größten Produktionshäuser in Vorarlberg: Frl. Müller & Söhne Filmproduktion GmbH in Dornbirn und ebenfalls Mitglied im Filmwerk Vorarlberg. Unter seiner Verantwortung wurde die Farbgebung des Films veredelt. Dabei galt es zum Beispiel Tageslichtaufnahmen die Illusion der Nacht zu verleihen.
Filmwerk-Mitglied und Kameramann Alexander Kaiser aus Nenzing wiederum, ist ein international gefragter Spezialist für Flugaufnahmen. Zahlreiche Luftbilder aus Filmen und Sportübertragungen tragen seine Handschrift. Auch in dieser Universum Folge lässt er die Bilder fliegen.
Und das sind nur einige Beispiele für die zahlreichen Vorarlberger Unternehmen, die an dieser Produktion mit gearbeitet haben.

Fast alles ist möglich
Aufgrund der großen Erfahrung der Mitgliedsunternehmen des Filmwerks Vorarlberg und der hervorragenden Vernetzung können große Produktionen effizient und kompetent im Ländle realisiert werden. Dadurch war es auch möglich, fließend mit Abteilungen zu arbeiten, die (noch) nicht in Vorarlberg besetzt sind. So wurden beispielsweise die Schauspielelemente von „Tor zum Westen“ vom Wiener Kameramann Philipp Kaiser eindrucksvoll bebildert. Die langjährige Spielfilmerfahrung von Thomas Ilg bildete die Schnittstelle zu den Experten im Ländle.

Die gesamte Produktion wurde exakt im Zeitplan abgewickelt. Dazu Regisseur Reinhold Bilgeri: „Wir sind durch die kluge und effiziente Vernetzung der Filmkompetenzen in Vorarlberg inzwischen imstande Filme von internationalem Format zu produzieren.“
Beim ORF zeigt man sich nicht nur von der Kraft der Geschichte begeistert, sondern auch von der handwerklichen Qualität der Vorarlberger Filmunternehmen.

Universum History, Vorarlberg – Tor zum Westen 12. Dezember 21:05 ORF2