Werbung in Vorarlberg ist Wirtschaft plus Kreativität

In der auf zwei Tage anberaumten Strategieklausur der Fachgruppe Werbung beschäftigten sich die 15 TeilnehmerInnen mit den künftigen Kernbereichen der Fachgruppenarbeit.

Trotz Corona und den damit zusammenhängenden schwierigen Bedingungen, herrscht bei den Mitgliedern des Fachgruppenausschusses der Werber Optimismus.

Steigende Herausforderungen
„Die Herausforderungen für die Mitgliedsbetriebe sind in vielen Bereichen enorm gestiegen. Dabei geht es nicht nur um die aktuelle Situation bzgl. Corona. Damit sind etwa auch die technischen Anforderungen, insbesondere jene der Digitalisierung, gemeint“, so der im Frühjahr dieses Jahres neu gewählte Fachgruppenobmann, Martin Dechant. Besonders  Einzelunternehmer – sie machen mehr als 90 Prozent der Mitglieder aus – seien hier gefordert. Daher gelte es, der Aus- und Weiterbildung in allen Bereichen besonderes Augenmerk zu schenken.

Sichtbarkeit verbessern
Die Fachgruppe müsse wieder zielorientiert an der eigenen Sichtbarkeit arbeiten. Es gehe darum, die Leistungen der Mitgliedsbetriebe besser in der Öffentlichkeit zu kommunizieren, meint der stellvertretende Fachgruppenobmann, Hanno Schuster: „Mit mehr als 900 Mitgliedsbetrieben sind wir eine der größten Fachgruppen. Aber die Wahrnehmung der vielen qualitativ hochwertigen Leistungen unserer Branche bei den Kunden ist noch enden wollend. Das gilt es – so schnell wie möglich – besser zu machen.“

Designforum - Neues Konzept
Eine vielversprechende Möglichkeit dazu böte die Bespielung des Designforums Vorarlberg. Martin Dechant: „Wir beschäftigen uns schon seit dem Frühjahr dieses Jahres mit diesem Thema. Unser Ziel ist es, die gesamte Kreativwirtschaft in Vorarlberg mit einem Standort zu vernetzen.“

Kreativwirtschaft vernetzen
Die Strategieklausur habe deutlich gemacht, dass es künftig darum gehe, „über den Tellerrand“ hinauszusehen. Im Mittelpunkt stehe die Vernetzung der Vorarlberger Kreativwirtschaft. Damit seien wesentliche Impulse zu erwarten, die sich positiv auf alle Bereiche der Wirtschaft auswirken würden, so Dechant und Schuster abschließend.

Zu den einzelnen Bereichen werden bis Ende des Jahres konkrete Konzepte vorliegen.