Wie tickt die Generation Z?

Charles Bahr, der jüngste Agenturchef Deutschlands, besuchte die Dornbirner Kommunikationsagentur zurgams und erläuterte, wie Teenager wirklich ticken, welche Medien und Technologien sie nutzen und was im Social Web zählt.

Noch bevor sich Charles Bahr ans Publikum richtete, gab es in den Räumlichkeiten der Private Banking Filiale der Volksbank Dornbirn die Möglichkeit, sich mit Hilfe vorbereiteter Info-Kärtchen selbst einzuordnen – Babyboomer, Generation X oder Y?


Die Zielgruppe kennen...

Charles Bahr jedenfalls gehört mit seinen jungen 17 Jahren zur Generation Z - den ab 1996 Geborenen, -was ihn allerdings nicht davon abgehalten hat, schon mit 14 eine eigene Werbeagentur zu gründen. Mittlerweile berät er Kunden wie Levi’s und Fanta mit wertvollem Wissen über die Jugend unserer Zeit. Das ist auch der Grund, warum die Dornbirner Kommunikationsagentur zurgams im Rahmen des selbst definierten Agenturprofils „Dinge besser machen“ Charles Bahr zu einem Kunden- und Mitarbeiter-Event nach Vorarlberg einlud. Wie können Unternehmen die Generation Z erreichen? Wie ticken Deutschlands Teenager wirklich? Welche Werte, welche Medien, welche Technologien nutzen sie, was zählt im Social Web? Aber vor allem: was muss man als Marke tun, um weiterhin Ausbildungsstellen zu füllen und auf die Berufsbilder der Zukunft vorbereitet zu sein?


Klare und überraschende Antworten

Auf diese Fragen liefert Charles Bahr klare und auch bisweilen überraschende Antworten. So zum Beispiel, dass "die „Gen Z“ weniger von selbst auf Arbeitgeber zugehen wird, als vielmehr umgekehrt". Dass sich Marken und Unternehmen gegenüber der nachgewachsenen Generation heute wesentlich authentischer und ehrlicher präsentieren müssen, als früher. Oder dass sich Teenager einen „Snapsitter“ suchen, der für sie auf Snapchat postet, falls es am Urlaubsort kein Internet gibt. Eine gute Stunde lauscht das Publikum dem jüngsten Agenturchef Deutschlands, im Nachgang wurden viele Fragen beantwortet und der Abend endet schließlich mit einem echten Erkenntnisgewinn bei allen Gästen. Jeder der Anwesenden weiß jetzt auch, was „TikTok“ ist. (Sie nicht? Googeln Sie’s mal oder fragen Sie Ihren Nachwuchs.)