aastecher.jpg
c.jpg goegl.jpg isabella.jpg regionalek2.jpg regionalek.jpg robert.jpg roland.jpg roland2.jpg roland3.jpg stecher1.jpg stecher1a.jpg stecher3.jpg stecher4.jpg stecher6.jpg stecher7.jpg stecher8.jpg stecher9.jpg stecher11.jpg stecher12.jpg stecher14.jpg stecher13.jpg stecher15.jpg stecher16.jpg

Zu Besuch beim Experten für visuelle Identität: Roland Stecher

Seine Erscheinungsbilder sind im wahrsten Sinne des Wortes "bestechend", die grafische Umsetzung von Ausstellungen im In- und Ausland von höchster Qualität. Die regionale k. war zu Gast bei Roland Stecher in Götzis und erhielt Einblicke in das Schaffen des Künstlers und Designers.

Die regionale k., die als Initiative der Kreativwirtschaft Exkursionen für Kreative organisiert, sorgte erneut für einen spannenden Zeit voller Kommunikation und Einblicke in das Schaffen und Denken des Götzner Experten für visuelle Identität.

Nach der Vorstellungsrunde der 18 Teilnehmer, die die regionale k. als wertvolle Vernetzungseinrichtung nutzen, stellte sich Roland Stecher den Fragen von Moderator Hans-Joachim Gögl. In schonungsloser Offenheit erläuterte er, wie er sich vor Jahren als Fullservice-Agentur mir mehreren Angestellten direkt ins Burn-Out gearbeitet hat. Reduktion und Konzentration, der Abschied von Angestellten, großen Büroräumlichkeiten - damals noch im Vorarlberger Wirtschaftspark - fiel schwer, war jedoch eine wichtige Konsequenz für den Designer. Gerda Kräutler im Office und Thomas Matt in der Grafik sind die langjährigen Wegbegleiter von Roland Stecher.

Erscheinungsbilder

Die Konzentration auf einen Bereich - das Design von Erscheinungsbildern und Ausstellungen machte ihn in Westöstereich zum führenden Experten wenn es um visuelle Identität und Szenografie geht. Dutzende seiner Corporate Design-Arbeiten gehören heute zum kommunikativen Inventar des Landes, wie etwa die Erscheinungsbilder der Kulturbühne AmBach, von Loacker Recycling, Olina Küchen, der Stadt Hohenems oder des Energieinstituts Vorarlberg.

Ausstellungsdesigner

Das Jüdische Museum Hohenems setzt seit Jahren auf das Team Stecher. Auch für das Leopold Museum in Wien, das Vorarlberg Museum, das Jüdische Museum Berlin oder Schloss Tirol in Meran arbeitete das dreiköpfige Büro. Er schätzt kleine, feine Ausstellungen wie für das Felder-Museum in Schoppernau, die Gestaltung des Rathaus-Einganges in Sulzberg mit den Haarlocken von zwei Dritteln der Bewohner und weiterer kleiner Kostbarkeiten die durch das nachhaltige Design von Roland Stecher eindrücklich Bestand haben.

Mut zur Pause

Die neue Philosophie seines Büros zeigt seit Jahren Erfolge: »Ich halte viel arbeiten für eine Schwäche, und permanente Erreichbarkeit
ist ein Zeichen für sinkende Qualität. Ich rede mit Leuten
am Handy, die mich akustisch nicht verstehen oder in einer Situation
sind, wo sie nicht konzentriert zuhören oder sprechen können.
Wir sind telefonisch nur von acht bis zwölf Uhr erreichbar. Nachmittags
läuft ein Anrufbeantworter, auf dem man keine Nachricht
hinterlassen kann.« Roland Stecher

Über den Markt
»Man darf den Spielregeln des Marktes nicht nachgeben, sondern
muss seine eigenen aufstellen. Der Markt sagt nämlich: Es darf
nichts kosten und muss sofort fertig sein.« derselbe
»Das Wichtigste für mich ist die Pause. Nur in der Pause entstehen neue Ideen und Orientierung.« Roland Stecher