Expertentipp Onlinemarketing: Teil 6: Linkbuilding – Die externe Stärkung Ihrer Website

Bei der Bewertung Ihrer Website setzen Suchmaschinen sehr stark auf die Kraft der Empfehlung durch andere Website-Betreiber. Erstellt ein Webmaster auf seiner Seite also eine anklickbare Verknüpfung – einen sogenannten Link – zu Ihrer Website, dann spricht er damit eindeutig eine Empfehlung zur Lektüre Ihrer Seite aus!

Verweisen nun sehr viele solcher Links auf Ihre Seite, dann ist dies für Google ein starkes Argument, die Website positiv zu bewerten und in den Suchergebnissen weiter vorne anzuzeigen.
Damit Sie also viele Besucher bekommen, werden Sie Linkbuilding betreiben und aktiv daran arbeiten, in anderen Webauftritten verlinkt zu werden.
Das ist nicht ganz einfach und dazu müssen drei Fragen geklärt werden:
- Was ist ein guter Link?
- Wo und wie möchten Sie nicht verlinkt werden?
- Wie kommen sie zu einer Verlinkung?

Was ist ein guter Link?
Nicht jede Verlinkung die auf anderen Webseiten gesetzt wurde und zu Ihrer Domain führt ist gleichermaßen wertvoll für Sie. Ein guter Link weist folgende Merkmale auf:

1. Perfekte Themenrelevanz
Für einen guten Link ist hervorragende Themenrelevanz ein wichtiger Faktor. Deckt sich das Thema eines Artikels mit dem Inhalt Ihrer Website besteht ein enger Bezug zwischen den beiden Seiten.

2. Artikel mit Lesernutzen

Ist die inhaltliche Gestaltung eines Beitrages nicht nur interessant sondern auch nützlich für den Leser, führt dies zu einer positiven Bewertung durch Suchmaschinen. Ein passender Link auf eine andere Website wird in diesem Zusammenhang dann als „Dienst“ am Leser betrachtet der durch den Beitrag weiterführende Informationen erhält.

3. Co-Citations
Sind in einem Artikel neben Ihrer Seite auch andere Veröffentlichungen verlinkt, so spricht man von Co-Citations bzw. zusätzlichen Trustlinks. Hilfreich sind die Verlinkungen dann, wenn die Veröffentlichungen ihrerseits themenrelevant sind und vor allem von Suchmaschinen gut bewertet werden. Mit einem solchen Beitrag im gleichen Text erwähnt zu werden wirft ein positives Licht auf Ihre Domain!

4. Natürlicher Linktext
Der Textabschnitt der angeklickt werden kann wird als Linktext bezeichnet und ist in den meisten Fällen unterstrichen dargestellt. Die Suchmaschinen analysieren und vergleichen sämtliche Linktexte die auf ihre Website verweisen. Sind diese Texte immer sehr ähnlich oder exakt gleich, gehen die Suchmaschinen davon aus, dass hier ein Manipulationsversuch vorliegt und Sie selber die Erstellung der Links beauftragt haben. Natürlich ist ein Linktext also dann, wenn er sich gut in den Artikel einfügt und somit immer in völlig neuer Form vorliegt.

5. Domaintrust
Genießt das Webprojekt auf dem Ihre Website verlinkt ist hohes „Ansehen“ bei Suchmaschinen so ist auch der Link umso kostbarer für Sie.

6. Follow-Links
Bei der Erstellung einer Verlinkung kann ein Publisher festlegen, ob Suchmaschinen den Link als „Empfehlung“ für die Zielseite interpretieren sollen. Durch die Angabe „follow“ wird der Link als Empfehlung gewertet, „nofollow“ führt zu einer Nichtbeachtung durch die Suchmaschine. Zielsetzung im Linkbuilding ist somit die Ansammlung von follow-Links!

Wo und wie wollen sie nicht verlinkt werden?
So förderlich ein guter Link auch ist, so nachteilig kann sich ein schlechter Link auf die Bewertung Ihrew Webprojektes durch Suchmaschinen auswirken. Stichworte dazu sind „Kauflinks“ und „Bad Neighbourhood“!

Kauflinks
Gekaufte Links können zu einer Abstrafung in Form einer Zurückreihung in den Suchergebnissen führen.
Die Bestrafung kann dabei nicht nur die linkgebende Seite betreffen sondern auch Ihre Website. Anstatt sich durch eine bessere Verlinkung in den Suchergebnissen nach oben zu arbeiten, verlieren Sie wertvolle Positionen. Linkkauf ist somit nicht zu empfehlen!

Bad Neighbourhood
Wird Ihre Webpage gemeinsam mit einer „schlechten“ Seite in einem Artikel genannt bzw. verlinkt, hegen die Suchmaschinen den Verdacht, dass auch Ihre Website mit Vorsicht zu genießen ist.

Typische Vertreter für „Bad Neighbourhood“ sind Linkfarmen ohne sinnvollen Inhalt, schlechte Artikelverzeichnisse oder SEO-Blogs die kein Interesse an Lesern zeigen sondern ausschließlich als Link-Blog verwendet werden. Und natürlich Domains die aufgrund ihrer Praktiken abgestraft wurden.

Wie kommen sie zu einer Verlinkung?
Voraussetzung für aktives Linkbuilding sind Inhalte, die für andere Webmaster reizvoll sind. Reine Produktinformationen und „digitale Marketing-Flyer“ werden hier den Dienst nicht tun.

Schritt 1
Veröffentlichen Sie Texte und Beiträge auf Ihrer Domain die Lesernutzen aufweisen und sich auch als Co-Citation eignen!

Schritt 2
Machen Sie andere Webmaster und Publisher darauf aufmerksam und bieten sie allenfalls auch Hilfe bei der Erstellung eines Beitrages an.
Im Fachbegriff wird dieser Vorgang als Linkbaiting bezeichnet.

Ansatzpunkte zur Gestaltung von Inhalten für gutes Linkbaiting sind:
-    präsentieren Sie exklusives Know-How
-    stellen Sie praktische Tools zur Verfügung
-    seien Sie der Erste, der Neuigkeiten veröffentlicht
-    stellen Sie Statistiken und Tabellen bereit
-    „skurril“ sticht manchmal ebenso wie „cool“
-    kontroversielle Beiträge finden immer Anhänger
-    arbeiten Sie mit Meinungsmachern zusammen
-    schreiben Sie einen Award aus
-    uvm.

Vertiefende Informationen und Erklärungen finden Sie dazu im folgenden ausführlichen Artikel: http://www.barrakuda.at/linkbuilding-die-externe-staerkung-ihrer-website/

Stefan Oberhauser ist Inhaber der Agentur Barrakuda Onlinemarketing, die Dienstleistungen in den Bereichen Onlinemarketing, Suchmaschinen-Optimierung, Suchmaschinenmarketing und Social-Media-Marketing anbietet.

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