5 Jahre zweimann

Hermann Ritter (Jg. 1988) und Kevin Zimmermann (Jg. 1991) gründeten vor 5 Jahren zweimann. Sie ziehen zum fünfjährigen Jubiläum Bilanz und berichten über die Veränderungen, die sowohl Projekte wie Auftraggeber umfassen.

Wie kam es zur Gründung von zweimann?
Ritter und Hermann: Hermann war Absolvent der HTL Informatik und u.a. in der IT von Omicron tätig, Kevin ist Absolvent der Tourismusschule Bludenz und war im Tourismusmarketing erfolgreich. Kennengelernt haben wir uns im Intermedia-Studium an der FH Vorarlberg. Bereits während der gemeinsam absolvierten Projektarbeiten zeige sich wie gut wir zusammenarbeiten und beschlossen die Unternehmensgründung. Ende 2015 war es so weit und wir eröffneten zweimann im Rankweiler Gewerbepark.

Haben sich Eure Schwerpunkte seither verlagert?
zweimann: Zu Beginn starteten wir mit Grafik und Fotografie, der sich vor allem Kevin widmete. Gestartet haben wir eher in der Kreation. Damals war das kreative Schaffen stark im Vordergrund. Mittlerweile haben wir unsere Expertise im Bereich Webprojekte und digitale Konzeption - der Markt hat uns in diese Richtung gelenkt. Wir bieten immer noch Grafikdesign und Fotografie an, dienstleistungstechnisch sind wir jedoch vom Analogen zu fast 90 % ins Digitale gegangen: Wir begleiten unsere Kunden beim Schritt in die Digitalisierung unf entwickeln maßgeschneiderte Webseiten und Onlineshops. Von der Idee über das Konzept bis zum Webdesign – selbstverständlich responsive – und bieten darüberhinaus digitales Branding, digitales Marketing, und betreuen Social Media und Co. Dank eines guten Netzwerkes stemmen wir unterschiedlichste Projektgrößen.

Fünf Jahre zweimann - wie sieht Eure Bilanz aus?
zweimann: Gut! Wir sind recht zufrieden und haben einen guten Kundenstamm aufgebaut. Wir haben Auftraggeber, die Ehrlichkeit und Authentizität zu schätzen wissen. Die Vielseitigkeit unserer Tätigkeit belebt uns, langweilig wird uns nie. Wir kamen auch passabel durch die Coronazeit und die Einbußen hielten sich in Grenzen. In dieser konnten wir Projekte starten, die zuvor auf der langen Bank lagen und mancher Kunde nun endlich Zeit für die Realisierung aufbrachte. Das war spannend und so hatte das herausfordernde Jahr 2020 auch positive Seiten. Unsere Bilanz lautet zusammengefasst: Man sieht, dass man durch ehrliche Arbeit Wertschöpfung für den Kunden kreiert und dies geschätzt wird. Unsere Dienstleistung ist ja nicht immer so leicht messbar. Daher ein Dankeschön unseren treuen Kunden und zuverlässigen Netzwerkpartnern.

Was ist Eurer Meinung nach das Megathema der Branche in den nächsten zwei Jahren?
zweimann: Wir haben während des Lockdowns natürlich festgestellt, dass die bereits digital gut aufgestellten Auftraggeber  im Vorteil waren. Als jene die alles noch erst aufstellen mussten, unterstützten wir tatkräftig beim Aufbau von regionalem e-Commerce. Immer mehr Konsumenten schätzen das Regionale und lukrieren für unsere Gesellschaft einen Mehrwert durch regionalen Einkauf. Daher gilt es, Regionales gut zu vermarkten. Onlineverkauf ist nicht nur etwas für ferne Onlineriesen, das kann man auch in Vorarlberg. Digital zu werden und seine Produkte gut zu vermarkten geht allerdings nicht von heute auf morgen. Das muss man anpacken und maßgeschneidert starten. Das leisten wir mit einem kompetenten Netzwerk!
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