Interview des Monats

Der PR Verband Austria (PRVA) feiert heuer in Vorarlberg sein 10-jähriges Bestehen. Bereits seit der Gründung ist Martin Dechant, Geschäftsführer der PR Agentur ikp Vorarlberg, mit im PRVA Vorarlberg Team. Mit seinen aktuell vier Vorstandskolleginnen und Kollegen vertritt er die Szene im Land. Wir haben mit ihm über Hintergründe und den Bedarf eines Verbands für PR gesprochen.

Herr Dechant, wieso braucht die PR einen eigenen Verband bzw. eine Interessenvertretung?

Martin Dechant: "Wir haben bei der Gründung vor 10 Jahren gemerkt, dass sich die Branche im Land immer noch erklären muss. Der große Nutzen von PR war vielen Firmen und Institutionen nicht bewusst. Darum haben wir uns zusammengeschlossen und begonnen, `PR für die PR` zu machen."

Und ist es heute besser?

Martin Dechant: "Ich denke ja. Die Branche wird geschätzt und gebraucht. Zudem sind neue Herausforderungen auf uns alle zugekommen. Die Digitalisierung und damit die enorme Geschwindigkeit in der Kommunikation macht nachhaltige PR noch wichtiger. Gute PR schafft Vertrauen und positive Beziehungen. Das hilft in einer immer schnelllebigeren Welt ungemein. Hier schätzen viele die Nachhaltigkeit von guter PR."

Der PRVA bietet in Vorarlberg ein umfangreiches Programm an – wird das angenommen?

Martin Dechant: "Ja sehr! Wir laden regelmäßig zum „PR am Mittag“ – bei dem Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Branchen Einblick in ihre PR-Arbeit geben. Dann gibt es noch die Vorträge am Abend, bei denen wir Expertenwissen weitergeben. Unser Programm findet man unter prva.at/vorarlberg "

Wer nutzt den PRVA in Vorarlberg – wer ist die Zielgruppe?

Martin Dechant: "Im Grunde alle, die im weitesten Sinne mit Kommunikation zu tun haben. Bei uns Im PRVA tauschen wir uns aus und vernetzen uns noch stärker. Gemeinsam schauen wir uns an, was in der PR in welchen Situationen funktioniert bzw. welche neuen Trends wir berücksichtigen können."

Welche Trends zum Beispiel?

Martin Dechant: "Aktuell ist das Thema „Influencer“ oder „Blogger“ groß. Hier zeigen wir auf, wo das Sinn macht und wie solche Kooperationen funktionieren können. Zudem beschäftigen wir uns verstärkt damit, wie die Digitalisierung auf die PR Einfluss nimmt und auf was man achten muss."

Das klingt spannend! Danke für das Interview und auf weitere erfolgreiche PRVA-Jahre in Vorarlberg.