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Interview des Monats: Martin Dechant

Martin Dechant (34) ist Geschäftsführer der Agentur ikp Dornbirn, die in den vergangenen Monaten durch verschiedene Auszeichnungen von sich reden machte.

Herr Dechant - Gratulation, Sie heimsen in letzter Zeit mit dem ikp-Team unterschiedliche Preise ein. Was steckt dahinter?

Danke! Was dahinter steckt? Na das ist doch wohl klar: Ein sehr gut arbeitendes ikp-Team. Mittlerweile haben wir 10 Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichen Spezialgebieten bei uns im Boot. Sie sind der Schlüssel zu qualitativ hochwertiger Arbeit. Da das ja ein Online-Interview ist an dieser Stelle gerne den Link zu unserem Team: http://www.ikp.at/ikp-teams

Und eines der Ergebnisse der guten Arbeit sind Auszeichnungen für die Arbeit, die wir für unsere Kunden machen, wie z.B. der Kategoriesieg beim PR Staatspreis. Das ist natürlich eine schöne Bestätigung für unsere Kunden, wie in dem Fall das carla-Team von der Caritas, aber auch für uns intern. Zumal sich die Projekte beim Staatspreis mit den Besten der Besten messen.

Stichwort Team: Das wird für uns Agenturen eine der größten Herausforderungen sein: gutes Personal finden und dann halten. Wir haben hier ein eigenes internes Programm, das sichern soll, dass sich unsere Mitarbeiter/innen bei uns wohlfühlen und so die beste Leistung bringen können. Und da wir auch das scheinbar bereits gut gemacht haben, zeigt unter anderem der Staatspreis für "Familienfreundlichkeit", den wir im Mai 2012 bekommen haben.

 

Sie haben nach mehreren Jahren die Organisation des AdWin abgegeben. Bleiben Sie im Hintergrund noch an Bord?

Ja das stimmt. Wir haben die Organisation nach sechs Jahren und damit drei durchgeführten "AdWins" abgegeben. Ich denke, es war ein guter Zeitpunkt. Der AdWin ist mit uns und wir mit ihm groß geworden. Nun tut es gut, dass neue Ideen und ein anderer Wind - verkörpert durch die Ender Werbung - den Werbepreis weitertreibt. Die Abgabe der Organisation hatte aber auch wirtschaftliche Gründe: Die Arbeit am AdWin ist ja nur zu einem ganz kleinen Teil gezahlt. Zirka 80 Prozent der Leistung muss ehrenamtlich gemacht werden.

Aber zu Ihrer Frage. Es wäre Wahnsinn wenn ich bzw. ikp das Wissen nicht an Ender weitergeben würde. Wir tun das im Rahmen einer Arbeitsgruppe der Fachgruppe in der auch Isabell Keckeis, Reinhard Kogler, Jörg Ströhle und eben ich sitzen. Als wir den AdWin organisiert hatten, gab’s das natürlich auch. Das ist auch wichtig, damit der Veranstalter - die Fachgruppe - den AdWin mitlenken kann. Also kurz gesagt - ja im Hintergrund bin ich noch dabei. Aber sobald es an den Wettbewerb an sich geht sind wir nicht mehr involviert. Hier muss dann Ender Werbung übernehmen und Punkte wie Jurysitzung oder Gala organisieren. Das ist auch wichtig, denn alle Agenturen aus der Arbeitsgruppe wollen auch am Wettbewerb teilnehmen.

 

Sie sind neben Ihrer Funktion als Fachgruppen-Ausschuss-Mitglied auch im Landesvorstand der PRVA (PR Verband Austria). Braucht die PR noch eine eigene Vertretung neben der Fachgruppe?

Eine Ergänzung macht sicher Sinn! Das liegt auch schon mal am Namen unserer Fachgruppe: Werbung und Marktkommunikation. Die PR hat im Land meiner Meinung nach noch einen zu geringen Stellenwert, bzw. müssen wir noch zu oft erklären, was wir überhaupt machen und was uns von einer Werbeagentur unterscheidet. Diese Aufklärung geht über den PR-Verband besser - das ist konzentrierter. Mit dem PRVA möchten wir etwas für die ganze PR-Branche im Land tun. Ich denke, das klappt auch ganz gut!

Danke für das Gespräch!